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Fachforum zur Mundgesundheit bei älteren Menschen

LZKB Prothesenbuerste 0041Fachforum zur Verbesserung der Mundgesundheit älterer Menschen nimmt am 4. Dezember die Arbeit auf

Die zahnmedizinische Versorgung für Senioren ist im Land Brandenburg derzeit noch flächendeckend gesichert. Das angebotene Behandlungsspektrum in den Praxen, verbunden mit den Möglichkeiten einer aufsuchenden Behandlung gewährleistet die Gesundheit von Mund und Zähnen bis ins hohe Alter.

Mit dem demografischen Wandel wird sich die Situation jedoch ändern. Besonders in einem Flächenland wie Brandenburg führt dieser Wandel zu einer veränderten Infrastruktur, was sich auch in einer abnehmenden Zahnarztdichte äußert. Einer zunehmenden Zahl alter, oft immobiler Patienten steht dann eine geringere Anzahl von Zahnarztpraxen gegenüber.

Mit der Frage, wie trotzdem eine gute zahnmedizinische Versorgung flächendeckend gesichert werden kann, beschäftigt sich das vom Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg und der Landeszahnärztekammer
Brandenburg initiierte Fachforum „Gesund Älter werden im Land Brandenburg". Im Rahmen der Veranstaltung soll darüber beraten werden, welche Akteure einbezogen werden können, welche Strukturen berücksichtigt werden müssen und wie eine ressortübergreifende Zusammenarbeit funktionieren könnte.

Einbezogen in die Diskussion sind neben Entscheidungsträgern aus Gesundheit, Seniorenpolitik und Pflege auch Interessenvertretungen und Verbände, Altenpflegeschulen, Krankenkassen, niedergelassene Zahnärzte, interessierte Seniorinnen
und Senioren sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Das Expertenforum tagt erstmalig am 4. Dezember 2012 in Cottbus.

Eine Pressemitteilung der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Land Brandenburg (KZVLB) und der Landeszahnärztekammer Brandenburg (LZÄKB) vom 1. Dezember 2012.

Für Rückfragen:

Jana Zadow-Dorr, LZÄKB, Tel. 0355/3 81 48-15, E-Mail

Bildtext: Einsatz einer Prothesenbürste, die aber auch von älteren Menschen oder Menschen mit Handicap sehr gut zum Putzen der eigenen Zähne genutzt werden kann. (Foto: Jana Zadow-Dorr)