Medien

Gesunde Zähne mit 50plus? Diese drei Tipps helfen dabei

LZKB proDente PM 50plusVorsorge und richtige Pflege im Alter besonders wichtig

Bis ins hohe Alter gesund und fit bleiben – Wer wünscht sich das nicht? Doch selbstverständlich ist das keineswegs. Auf die immer älter werdende Gesellschaft richtet sich auch die Zahnmedizin ein, denn die Mundgesundheit ist mitverantwortlich dafür, dass man sich rundum wohlfühlt – bis ins hohe Alter. Die Landeszahnärztekammer Brandenburg (LZKB) gibt drei Tipps, die dabei helfen.

Tipp 1: Regelmäßig zur Vorsorge gehen

Die meisten Patienten der Generation 50plus verfügen noch über viele ihrer eigenen Zähne. Füllungen, Brücken, Kronen oder Implantate sind dennoch keine Seltenheit. „Den Zustand ihrer Zähne kennen viele ältere Patienten nicht mehr genau. Der regelmäßige Zahnarztbesuch ist daher Pflicht, um auch kleinere Veränderungen im Mundraum entdecken und behandeln zu können", rät Dipl.-Stom. Bettina Suchan, Vorstandsmitglied der LZKB.

Tipp 2: Pflege mit Zahnseide und Fluorid ergänzen

Egal ob Hand- oder elektrische Zahnbürste – geputzt werden sollten die Zähne gründlich zweimal am Tag, das gilt auch für die „unechten". Dabei ist die richtige Technik entscheidend, denn falsches oder übertriebenes Putzen kann dem Zahnfleisch schaden. Die verwendete Zahnpasta sollte unbedingt Fluorid enthalten, denn das stärkt den Zahnschmelz. Zahnfloss, Zahnseide oder Interdentalbürstchen runden die tägliche Pflege ab. Zahnärzte raten außerdem zu mindestens einer professionellen Zahnreinigung im Jahr.

Tipp 3: Fruchtsäuren und Zucker vermeiden

„Nicht alles, was auf den ersten Blick gesund erscheint, tut auch unseren Zähnen gut", so Dipl.-Stom. Bettina Suchan. Obst und Vitaminsäfte enthalten viel Zucker und Fruchtsäure, die den Zahnschmelz angreifen. Tee und Rotwein können zu hartnäckigen Verfärbungen führen. Vermeiden sollten über 50-Jährige außerdem zu weiche Lebensmittel: Feste Nahrung wie rohes Gemüse oder Vollkornprodukte festigen das Zahnfleisch, das ordentliche Kauen stärkt den Kieferknochen. Die Zähne bleiben damit fest verwurzelt – und können noch viele Jahre ihre Dienste tun.

Hintergrund:

Laut der vierten Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS IV) gehen fast drei Viertel aller Senioren regelmäßig zur zahnärztlichen Kontrolluntersuchung. Die Anzahl der Träger von Teil- oder Vollprothesen sinkt stetig. Wie die Entwicklung weitergeht, wird die fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie zeigen. Seit Oktober 2013 werden repräsentativ ausgewählte Personen aller Altersgruppen befragt. Die Studie gibt Auskunft über Zunahme oder Rückgang von Erkrankungen der Zähne und des Zahnhalteapparates.

Eine Pressemitteilung der Landeszahnärztekammer Brandenburg vom 7. März 2014

Pressestelle:

Jana Zadow-Dorr

Tel.: 0355 – 38148 15

Fax: 0355 – 38148 48

E-Mail

Foto: proDente e.V.