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Zähneputzen macht Schule – Gesund beginnt im Mund

13 09 18 PM Zaehneputzen macht Schule 0159Zahnärzte lenken Fokus auf frühzeitige Prävention

"Aber Zahnpflege darf nicht erst in der Schule fortgesetzt werden, um die guten Ergebnisse der Mundgesundheit beizubehalten. Bereits im Kleinkindalter werden die Grundlagen für langfristig gesunde Zähne geschaffen", sagt Dipl.-Stom. Bettina Suchan, Vorstandsmitglied der Landeszahnärztekammer Brandenburg (LZÄKB) und Prophylaxebeauftragte. "Zähneputzen macht Schule" lautet das Motto des diesjährigen Tages der Zahngesundheit am 25. September.

Gemeinsames Zähneputzen nach dem Essen sollte Bestandteil jeder Kindereinrichtung des Landes sein – so der Standpunkt der Zahnärztekammer. "In den Kindertagesstätten wird nach den Mahlzeiten geputzt. Dieses angelernte Verhalten muss auch in der Schule fortgesetzt werden, um einer Verschlechterung der Mundgesundheit entgegenzuwirken", betont Bettina Suchan.

Mit Hilfe der Gruppenprophylaxe in den Kindereinrichtungen und Schulen durch den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) sowie regelmäßiger Untersuchungen durch den Zahnarzt wird die Basis für gesunde Zähne des Nachwuchses geschaffen. Ebenfalls unterstützend sind dabei die Zahnärztlichen Prophylaxe-Pässe, die die Bedeutung der frühzeitigen Zahnhygiene und -kontrolle hervorheben und durchgeführte Untersuchungen dokumentieren.

Damit Mundhygiene und Zahngesundheit "Schule machen", finden zum "Tag der Zahngesundheit" zahlreiche Informationsveranstaltungen im Land Brandenburg statt. Die Landeszahnärztekammer selbst lädt am heutigen Mittwoch in den Tierpark Cottbus ein, um Grundschüler auf spielerische Art mit ihrer Mundgesundheit vertraut zu machen. "Es ist wichtig, eine breite Öffentlichkeit für Prävention und Prophylaxe zu sensibilisieren. Denn ohne das Zusammenspiel von Kindern, Eltern, Erziehern in den Kindertagesstätten sowie Lehrern funktioniert es nicht", so Bettina Suchan.

Stichwort Prophylaxe-Pässe:

Für einen gesunden Start ins Leben hat die LZÄKB im Jahr 2006 den Prophylaxe-Pass Mutter & Kind entwickelt. Diesen erhalten Schwangere gemeinsam mit dem Mutterpass in den Frauenarztpraxen des Landes Brandenburg. Mit ihm werden zahnärztliche Untersuchungen der werdenden Mutter dokumentiert. Zudem verfolgt er das Ziel, die Mundgesundheit der Kleinsten bis zum Ende des zweiten Lebensjahres zu kontrollieren.

Vorgenommene zahnärztliche Untersuchungen werden im Zahnärztlichen Prophylaxe-Pass Vorschulkinder beziehungsweise Schulkinder dokumentiert. Dadurch haben Eltern, Zahnärzte und der Öffentliche Gesundheitsdienst stets einen Überblick über Prophylaxemaßnahmen und sind damit optimal informiert.

 

Eine Pressemitteilung der Landeszahnärztekammer Brandenburg vom 18. September 2013

Pressestelle:

Jana Zadow-Dorr

Tel.: 0355 - 38148 15
Fax: 0355 - 38148 48
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Bildtext: Das Zähneputzen am Zahnputzbrunnen gehört bei Aktionen innerhalb des Tages der Zahngesundheit dazu. (Foto: Jana Zadow-Dorr)

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