Blick in die Zukunft: „Digitale Zahnmedizin“ im Fokus

Zahnärztetag blickt in die Zukunft: „Digitale Zahnmedizin“ im Fokus

LZKB Hinweis auf Brandenburgischen Zahnaerztetag 020Zahnärzte und Praxismitarbeiter bilden sich in der Messe Cottbus fort

Ein Zahnersatz oder ein Implantat steht an. Mit einem mulmigen Gefühl denken viele Patienten nun daran, dass ein Gebissabdruck erforderlich wird. Doch dank digitalem Fortschritt wird es in den nächsten Jahren sehr gut möglich sein, auf diesen manuellen, unangenehmen Abdruck zu verzichten. Das Zauberwort heißt dabei: Intraoralscanner. Diese und weitere technischen Möglichkeiten werden am 25. und 26. November beim Brandenburgischen Zahnärztetag behandelt.

„Im Zuge des Fortschritts verändern sich Behandlungskonzepte und Behandlungsmethoden genauso wie die Materialien und Geräte, die wir benutzen. Eine Fülle von neuen Produkten wird uns jedes Jahr dargeboten“, erklärt Dr. Alexander Alter, Vorstandsreferent für Fort- und Weiterbildung der Landeszahnärztekammer Brandenburg. „Um den Anschluss an die moderne Zahnmedizin nicht zu verlieren, muss man sich den neuen Weiterentwicklungen stellen und sich mit ihnen beschäftigen.“

In der klinischen Zahnmedizin gehört das intraorale Scannen zu den interessantesten Entwicklungen. Auf diese Weise ist es möglich, den fehleranfälligen Weg der traditionellen Abformung und Modellherstellung zu umgehen. Gleichzeitig werden neue Behandlungsmethoden eröffnet, die mit konventionellen Verfahren so nicht darstellbar sind. Durch die stetig fortschreitende Technik der Intraoralscanner und Schleifeinheiten erfolgt eine Verbesserung der Scangenauigkeit sowie der Schleifpräzision und -geometrien. Außerdem erweitern neue Materialien den Indikationsbereich und ermöglichen ein wesentlich breiteres, bisher teilweise ungenutztes Potenzial bei dieser Thematik.

Allerdings etabliert sich diese Technik bislang nur langsam beim herausnehmbaren Zahnersatz. Wie funktioniert diese Innovation? Welche Vor- und Nachteile ergeben sich durch Intraloralscanner? Prof. Dr. Bernd Wöstmann aus Gießen zeigt den teilnehmenden Zahnärzten auf, welchen Nutzen diese technische Möglichkeit bietet.

Veranstaltet wird der Brandenburgische Zahnärztetag von der Landeszahnärztekammer Brandenburg (LZÄKB), der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Land Brandenburg (KZVLB) sowie dem Quintessenz Verlag Berlin. Er findet zum 26. Mal statt.

Eine Pressemitteilung der Landeszahnärztekammer Brandenburg vom 17. November 2016.

Pressestelle:
Jana Zadow-Dorr
Tel.: 0355 – 38148 15
Fax: 0355 – 38148 48 | E-Mail
Funk während des Zahnärztetages: 0173-38 93 643
Terminhinweis für Journalisten:
Freitag, 25. November und Samstag, 26. November
Beginn jeweils 9 Uhr
Messe Cottbus
Vorparkstraße 3, 03042 Cottbus
Programm unter: www.lzkb.de
An beiden Fortbildungstagen stehen die Referenten sowie Verantwortliche der LZÄKB und KZVLB für Gespräche und Interviews zur Verfügung.
Bei Interesse an einem Hintergrundgespräch oder einer Akkreditierung für den Kongress melden Sie sich bitte bis spätestens Donnerstag, 24. November, 10 Uhr, bei Jana Zadow-Dorr an.
(Foto: Michael Helbig/LZÄKB)