16. Juni: Update Coronavirus

Ausbildungsvergütung und Kündigung

Sollte Auszubildenden gegenüber Kurzarbeit angeordnet werden, haben sie Anspruch auf Zahlung der vollen Ausbildungsvergütung für mindestens sechs Wochen (§ 19 Abs. 1 Nr. 2 BBiG). Abweichend von der gesetzlichen Mindestdauer können Ausbildungsverträge längere Fristen vorsehen.

Kurzarbeit an sich kann keine Kündigung der Auszubildenden durch den betroffenen Ausbildungsbetrieb rechtfertigen, es sei denn, der Ausbildungsbetrieb kommt für längere Zeit vollständig zum Erliegen. Die Ausbilder sind aber dazu verpflichtet, sich mit der zuständigen Agentur für Arbeit rechtzeitig um einen anderen Ausbildungsbetrieb für den Auszubildenden zu bemühen.

Ansprechpartner für die ZFA-Ausbildung:

Jacqueline Blasseck, Tel. 0355/3 81 48-13

 

Ergänzende FAQ-Liste des Berufsverbandes freier Berufe zu Auswirkungen von Corona auf die Berufsausbildung

[Stand: 6. April] Aus folgende Fragen finden Sie im nachfolgenden PDF Antworten:

1. Kündigung des Ausbidungsverhältnisses?

2. Beendigung des Ausbildungsverhältnisses durch Fristablauf bzw. vor Abnahme der Abschlussprüfung?

3. Nutzung der Teilzeitausbildung?

4. Bearbeitung von der Berufsschule gestellte Aufgaben bei Schulschließung?

5. Freistellung des Auszubildenden?

6. Anordnung von Urlaub für Auszubildende?

7. Durchführung oder Verschiebung der Zwischenprüfungen?

8. Abschlussprüfung?

9. Kinderbetreuung bei Kita- und Schulschließungen?

10. Homeoffice für Auszubildende?

11. Ausbildungsvergütung?

12. Kurzarbeitergeld?

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