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9. Juli | Coronavirus: Informationen für Zahnarztpraxen

 

Die folgenden Updates verlinken auf Textstellen innerhalb dieser oder eine andere Seite:

Update 9. Juli: Aktualisierte Standardanweisung zur Praxisorganisation während einer Pandemie

Update 8. Juli: Verlängerung der Hygienepauschale

Update 30. Juni: SARS-CoV-2-Umgangsverordnung

Aktuelle Lage

--> zur Echtzeitkarte Coronaerkrankung weltweit

--> Covid-19-Erkrankungen in Deutschland (Übersicht)

Aktuelle Entwicklungen sind abrufbar unter:

--> RKI (Robert Koch-Institut)

--> BMG (Bundesministerium für Gesundheit)

--> BZGA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)

Auf der Internetseite der Bundesregierung gibt es eine Themenseite zum Coronavirus, auf der die Informationen aller Ressorts der Bundesregierung gebündelt werden. Hier sind unter anderem zu finden: derzeit gültige Regeln und Einschränkungen, Informationen zum Virus, Hilfsangebote für Familien, Informationen für Unternehmen und Selbstständige etc.

--> Bundesregierung: Coronavirus in Deutschland

Zahnärztliche Behandlungsnotwendigkeit auch in Zeiten einer Pandemie

Stellungnahme des Arbeitskreises Ethik der DGZMK zum zahnärztlichen Umgang mit SARS-CoV-2 und COVID-19

--> zur Stellungnahme vom 19. April

Der nachstehende Artikel der "TroeltzschBrothers" ist aus Sicht der LZÄKB lesenswert - insbesondere unter dem Aspekt, dass uns die SARS-CoV-2-Pandemie noch viele Monate begleiten wird. Wie lange soll/kann man die zahnärztliche Behandlung aussetzen, ohne die Grundbetreuung der Bevölkerung auf dem Gebiet der Zahnmedizin zu gefährden?

--> zum Beitrag "Medizinische Bedeutung der Zahnmedizin"

Positionen/Handlungsempfehlungen der DGZMK

--> zum Statement der DGZMK vom 16. April

Zahnmedizinische Behandlung

In der derzeit emotionsgeladenen Debatte um mögliche Praxisschließungen versus Aufrechterhaltung einer zahnärztlichen Grundversorgung empfehlen wir dringend die Lektüre der nachfolgenden Presseinformation der DGI:

--> Wider Angst und Adrenalin: Implantieren – in Zeiten von Corona kontraindiziert?

Positionierung der BZÄK: Behandlung nur noch in Notfällen? Ist es gerechtfertigt, zahnmedizinische Behandlung nur noch auf Notfälle zu reduzieren?

--> zum Beitrag der BZÄK vom 20. April

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Praxisbetrieb

Standardarbeitsanweisung in Zeiten einer Pandemie

Die Landeszahnärztekammer erarbeitete ein Muster einer Standardarbeitsanweisung (SAA) zur  Praxisorganisation während einer Pandemie. Hierbei handelt es sich um ein *doc-Dokument, damit Sie die SAA in Ihrer Praxis individuell anpassen können.

--> Standardarbeitsanweisung der LZÄKB zur Praxisorganisation während einer Viruspandemie (Stand: 9. Juli)

Behandlungsschema in Zeiten der Pandemie

Empfehlung der Landeszahnärztekammer Brandenburg für ein Behandlungsschema

--> zum Schema als PDF (Stand: 27. März)

SARS-CoV-2-Umgangsverordnung im Land Brandenburg

Nach der neuen „Verordnung über den Umgang mit dem SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 in Brandenburg“ vom 12. Juni 2020 („Umgangsverordnung“, davor “Eindämmungsverordnung“) sind auch Arzt- und Zahnarztpraxen explizit von dem Begriff der Einrichtungen zur Erbringung von Dienstleistungen erfasst.

Das bedeutet, dass die Praxisinhaber „...auf der Grundlage eines ... geltenden Hygienekonzepts die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln, die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts, den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft sowie die Einhaltung der Maskenpflicht …“ sicherzustellen haben.

--> zur Umgangsverordnung des Landes Brandenburg

Risikomanagement in Zahnarztpraxen - Stellungnahme des DAHZ vom 21. April

--> zum Risikomanagement

LZÄKB/KZVLB: Zahnärztliche Notfallbehandlungen von an COVID-19 erkrankten Patienten im Land Brandenburg

--> zum Beitrag

Behandlungspflicht versus Fürsorgeauftrag - Statement der LZÄKB 

--> zum Statement der Landeszahnärztekammer

STOP für Patienten, die möglicherweise an Covid-19 erkrankt sind

Patienten, die an Covid-19 („Corona“) erkrankt sind, sollten die Praxis gar nicht erst betreten. Daher bieten wir Ihnen ein Praxisschild an, welches Sie außen an der Praxistür anbringen können.

Hinweis: Auch Patienten mit „normalem“ Schnupfen oder Influenza-Virusgrippe sollten gerade jetzt die Praxis nicht betreten, sondern sich einen neuen Termin per Telefon geben lassen! Denn schon ein Schnupfen setzt die Abwehrkraft der Praxismitarbeiter und Praxisinhaber herab.

--> Praxisschild - Vorlage der BZÄK (aktualisiert am 30. März)

FAQ Coronavirus

Die Bundeszahnärztekammer hat hier gemeinsam mit dem Robert-Koch-Institut FAQs zu den Fragen "Kann bei zahnärztlichen Routinebehandlungen durch routinemäßige Hygiene- und Schutzmaßnahmen die Übertragung des SARS-CoV-2 vermieden werden?" und "Muss die ganze Praxis nach dem Besuch eines Infizierten schließen?"erarbeitet:

--> zum Beitrag (Stand 29. Juni)

GOZ-Extravergütung für Schutzausrüstung in Zahnarztpraxen

--> Beratungsforum für Gebührenordnungsfragen einigt sich auf Corona-Hygiene-Pauschale

--> Corona-Hygienepauschale bis 30. September verlängert

GOZ-Hygienevergütung jetzt auch für GKV-Patienten mit privater Zusatzversicherung

Auch bei GKV-Patienten mit einer privaten Zusatzversicherung kann jetzt die GOZ-Hygienepauschale berechnet werden. BZÄK und PKV-Verband haben sich dazu geeinigt.

Hinweis der LZÄKB:

Die Inrechnungstellung der Hygienekosten sollte mit dem Patienten im Vorhinein offen kommuniziert werden, um nicht nachträglich Irritationen beim Patienten aufkommen zu lassen. Nähere Informationen finden Sie auf:

--> der Seite der LZÄKB

--> zum Beitrag bei zm-online

Arbeitsrechtliche Fragestellungen

  • Die BZÄK erarbeitete ein arbeitsrechtliches Informationsblatt. Neu ist zum 30. März die Entschädigung nach Infektionsschutzgesetz bei Kita- und Schulschließungen sowie Anpassungen an das jetzige Geschehen aufgenommen worden:

--> zum Informationsblatt der BZÄK

  • LZÄKB informiert zur Frage: Was tun bei schwangeren Mitarbeiterinnen während der Sars-Cov-2-Pandemie?

--> zum Beitrag

Hygienetipps und allgemeine Hinweise in Zeiten von Covid-19

Hinter den "TroeltzschBrothers" steht der APW-Vorsitzende Dr. Dr. Markus Tröltzsch gemeinsam mit seinem Bruder Dr. Matthias Tröltzsch. Ihre Erfahrungen aus der Praxis sowie die Ausführungen von Prof. Dr. med. dent. Zhuan Bian, Dekan der School of Stomatology University of Wuhan, flossen in eine Arbeit ein, welche sie am 26. März veröffentlichten. Die Lektüre dieses Beitrages  möchten wir Ihnen unbedingt empfehlen:

--> Es gibt keine Zeit nach Covid-19, nur eine Zeit vor und eine Zeit mit Covid-19

Darüber hinaus fertigte die BZÄK ein Resümee zur Aufarbeitung des Infektionsgeschehens in China für Zahnarztpraxen an:

--> BZÄK: Corona-Pandemie - Aufarbeitung des Infektionsgeschehens in China für ZAP

Hinweise zur aufsuchenden Betreuung in Alten- und Senioreneinrichtungen

--> zur Information der Bundeszahnärztekammer

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Wirtschaftliches Krisenmanagement

 

Wenn die Praxis geschlossen bleiben muss ...

--> Antworten des Ministeriums auf häufig gestellte Fragen

 ... bei behördlicher Anordnung

Eine finanzielle Entschädigung nach Infektionsschutzgesetz kann nur beantragt werden, wenn die Quarantäne behördlich (schriftlich) angeordnet wird!

 --> § 56 Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Im Land Brandenburg ist das Landesamt für Verbraucherschutz, Arbeitsschutz und Gesundheit für die Umsetzung des Infektionsschutzgesetzes verantwortlich. Daher ist diese Behörde auch zuständig für Entschädigungen in besonderen Fällen nach § 56 IfSG. Formulare und notwendige Unterlagen finden Sie hier:

--> Meldewesen nach Infektionsschutzgesetz, Infektionsepidemiologie, Impfwesen des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG)

--> Merkblatt für die Zahlung von Verdienstausfallentschädigung nach den §§ 56 ff Infektionsschutzgesetz (IfSG)

--> Antrag auf Verdienstausfallentschädigung

Betroffene Zahnarztpraxen können sich in der Abteilung Gesundheit (G2) unter Tel. 0331 / 8683843 melden und erhalten dann entsprechende Informationen. Zum Antrag auf Verdienstausfallentschädigung gibt Ihnen Ihr Steuerbüro Auskunft.

Kurzarbeit

11. Mai: Kurzarbeitergeld grundsätzlich auch für Zahnarztpraxen

Die Intervention der Bundeszahnärztekammer hat Erfolg und begrüßt die aktuelle Weisung der Bundesagentur für Arbeit (BA), nach der Zahnärzte und weitere Leistungserbringer im Gesundheitswesen nun grundsätzlich Kurzarbeitergeld erhalten können. Bis vor kurzem wurden Anträge auf Kurzarbeitergeld noch mit Hinweis auf Ausgleichszahlungen und einen kommenden Rettungsschirm pauschal zurückgewiesen. Die BZÄK hatte bereits Mitte April diese Handhabung gegenüber der BA kritisiert.

--> zur Pressemitteilung der BZÄK vom 11. Mai

Kurzarbeitergeld kann unproblematisch und rückwirkend zum 1. März 2020 beantragt werden. Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mindestens 10 Prozent haben. Anfallende Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden zu 100 Prozent erstattet. Die Bundesanstalt für Arbeit übernimmt beim Kurzarbeitergeld 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns, wenn ein Unternehmen Mitarbeiter in Kurzarbeit schickt. Bei Arbeitnehmern mit Kind sind es 67 Prozent. Die übrigen Voraussetzungen bleiben bestehen.

--> Kurzarbeit für Arbeitnehmer

Eine Begründung für die Beantragung von Kurzarbeitergeld kann die verminderte Anzahl an Patienten sein, die die Praxis aufsuchen.

Weitere Informationen zur Kurzarbeit bietet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unter anderem mit diesem PDF-Dokument:

--> Mit Kurzarbeit gemeinsam Beschäftigung sichern

Fragen rund um die Berufsausbildung

Können Auszubildende in Kurzarbeit geschickt werden?  Die Praxis ist geschlossen - kann dem Auszubildenden gekündigt werden? Für diese und viele weitere Fragen haben wir Ihnen Antworten zusammengestellt und die Ansprechpartnerin bei der LZÄKB benannt:

--> zu "Fragen rund um die Berufsausbildung"

Finanzielle Unterstützung für Familien bei Verdienstausfall

Für viele Familien im Land sind Verdienstausfälle derzeit eine existenzielle Sorge. Insbesondere Eltern mit kleinen Kindern sind aufgrund von Schul- und Kitaschließungen vor besondere Herausforderungen gestellt. Die Bundesregierung lässt Familien in dieser Situation nicht allein und hat entschlossene Maßnahmen ergriffen, um Verdienstausfälle abzumildern.

--> BMFSFJ: Lohnersatz wegen Schul- und Kitaschließung

Steuern

Steuerschulden können gestundet, Vorauszahlungen angepasst werden. Die Finanzämter erheben keine Säumniszuschläge. Bitte fragen Sie Ihren Steuerberater.

Kredite/Zuschüsse

Weitere Informationen über Hilfen für Unternehmer:

--> Übersicht der bundesweiten Hilfen für Freiberufler (Stand 17. April)

--> zum Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Die Bedingungen für KfW-Kredite werden gelockert. Sprechen Sie hierzu Ihre Bank an. Bedenken Sie jedoch, dass diese Kredite zwar zinsgünstig sind, aber auch in entsprechender Frist zurückgezahlt werden müssen.


Soforthilfeprogramm für kleine und mittlere Unternehmen und Freiberufler im Land Brandenburg

--> zum Beitrag mit Details, Fragen/Antworten, Richtlinie, Antrag

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Weitere relevante Links

--> aktuelle Informationen der Bundeszahnärztekammer (BZÄK)

Übersicht Gesundheitsämter im Land Brandenburg:

--> Gesundheitsämter in den kreisfreien Städten und Landkreisen des Landes Brandenburg

Hintergrund

Bei dem Erreger handelt es sich um ein sogenanntes Beta-Corona-Virus, das mit den Auslösern von SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome) und MERS (Middle East Respiratory Syndrome) verwandt ist. Als Ursprung gilt ein inzwischen geschlossener und desinfizierter Fisch- und Geflügelmarkt in Wuhan. Die Symptome sind unspezifisch. Am ehesten treten Fieber und Husten auf, Atemnot, Schnupfen, Halsschmerzen, Myalgien und allgemeines Krankheitsgefühl können ebenfalls auftreten.

Die Abgrenzung zu anderen respiratorischen Erkrankungen und Grippe ist dadurch nicht einfach. Die Therapie der Symptome und einer Pneumonie ist rein symptomatisch. Die Übertragung von Mensch zu Mensch ist unstrittig. Die Inkubationszeit beträgt rund 10 Tage (1–14 Tage).

Informationsveranstaltung von KZV, Kammer und Gesundheitsministerium am 16. März

--> zum Beitrag inklusive Videomitschnitten

Im Video erfahren Sie über Thomas Grünewald, Mitglied der Sächsischen Impfkommission, weitere medizinische Hintergrundinformationen. Insbesondere ab Minute 39:14 geht Herr Grünewald explizit auf die Schutzmasken ein.

2020 03 17 Corona Infovideo Chemnitz

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